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IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse – aber auch Protest gegen Reiseverbote

14.09.2008 

"Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.

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"Gähnendes Loch im Nichtverbreitungssystem"

Abrüstungsnetzwerk kritisiert Entscheidung der Nuklearen Lieferländer

08.09.2008 

Das internationale Abrüstungsnetzwerk Abolition 2000*, an dem die Ärzteorganisation IPPNW beteiligt ist, bedauert die Entscheidung der aus 45 Nationen bestehenden Gruppe der Nuklearen Lieferländer (NSG) vom Samstag zutiefst. Die Gruppe der Nuklearen Lieferländer hat mit einer Ausnahmegenehmigung erstmals Nuklearexporte nach Indien gestattet. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

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Presseinfo der deutschen Sektion der IPPNW

Es gibt keine „unbedeutende Dosis“

Ärzte fordern: Kontaminationen nicht verharmlosen

25.07.2008 

Nach dem jüngsten Zwischenfall in dem französischen Kernkraftwerk Tricastin, bei dem hundert Angestellte kontaminiert worden sind, fordert die Ärzteorganisation IPPNW, radioaktive Kontaminationen nicht zu verharmlosen. Sprecher der Atomkraftwerksbetreiber und der französischen Atomaufsichtsbehörde hatten die Verstrahlung der Betroffenen jüngst als „unbedeutend“ oder als „leichte Verstrahlung“ charakterisiert.

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Presseinfo des Friedensfilmpreises

Friedensfilmpreis für Buddha zerfiel vor Scham

Berlinale

17.02.2008 

Der 23. Friedensfilmpreis der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2008 geht an Hana Makhmalbaf für ihren Film BUDA AZ SHARM FORU RIKHT (Buddha zerfiel vor Scham). Der Friedensfilmpreis, der unter der Schirmherrschaft der IPPNW steht, ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Heinrich-Böll-Stiftung zur Verfügung gestellt.

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Jeder kann einen Beitrag leisten

Mediziner warnt vor Atomwaffen

19.01.2008 

In seinem Vortrag im Fachbereich Medizin klärte der Australier Dr. Bill Williams von ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) über die Gefahren auf und warb für ein Engagement im globalen Netzwerk für die Abrüstung. Es sei naiv, anzunehmen, dass Atomwaffen uns schützen können, so Williams. Denn ihr Einsatz, ob zu Verteidigungs- oder Angriffszwecken, ziehe Folgen nach sich, die ein Leben auf der Erde nicht mehr zuließen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9.12.2007

In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate

Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters

09.12.2007 

Eine von der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, vor Jahren auf den Weg gebrachte offizielle Studie bestätigt nun, dass die Krebsrate und das Leukämierisiko von Kindern in der Nahumgebung deutscher Atomkraftwerke deutlich erhöht ist. Die Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz hat zum Ergebnis, dass das Risiko für Kinder, an Leukämie zu erkranken, mit zunehmender Nähe zu einem Atomkraftwerk zunimmt. Das Bundesamt für Strahlenschutz, das die Studie in Auftrag gegeben hat, weist darauf hin, dass „nachweislich das Risiko für Kinder an Leukämie zu erkranken umso größer ist, je näher sie am Reaktor wohnen“

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Wachsende Gefahr einer finalen nuklearen Pandemie

Mediziner warnen vor Folgen der Atomwaffen

08.10.2007 

Ärzte aus aller Welt haben sich am Wochenende in London zur Konferenz "Nuclear Weapons: The Final Pandemic" getroffen. Die IPPNW und das britische Katastrophen- und Konfliktforum der Royal Society of Medicine haben die Konferenz gemeinsam vorbereitet. Vor allem seit der Veröffentlichung des Pentagon-Berichts zur Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin im Jahr 2002 wächst die Gefahr eines Atomwaffenkrieges wieder erschreckend an. Bei der Konferenz ging es um die zu befürchtenden medizinischen, biologischen und klimatischen Folgen eines atomaren Infernos.

IPPNW-Pressemitteilung vom 7. September 2007

Globales Sicherheitsrisiko Atomwaffen

Atomwaffenpanne in den USA

07.09.2007 

Die IPPNW weist im Hinblick auf die jüngste Atomwaffenpanne in den USA darauf hin, dass gefährliche Irrtümer und Pannen mit Atomwaffen ein ständiges globales Sicherheitsrisiko darstellen. Der jüngste Vorfall in den USA zeige, dass es unmöglich ist, sämtliche Risiken bei der Lagerung, Wartung und dem Transport von Atomwaffen auszuschließen. Am 30. August überflog ein Langstreckenbomber des Typs B-52 die USA mit fünf bis sechs gefechtsbereiten Atomwaffen des Typs Advanced Cruise Missiles. Die Piloten hatten während des Fluges keine Kenntnis von ihrer gefährlichen Fracht.

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Ich kann mir eine atomwaffenfreie Zukunft vorstellen

I CAN - für die Abschaffung aller Atomwaffen

30.04.2007 

Die IPPNW hat eine große internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) gestartet. Der Start fand während der Staatenkonferenz zum Nichtverbreitungsvertrages (NVV) in Wien statt. Die zentrale Forderung der Kampagne: Die umgehende Verhandlung einer Nuklearwaffenkonvention, die es verbietet Nuklearwaffen zu entwickeln, zu testen, zu transportieren, zu lagern oder anzuwenden. 

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Gemeinsamer Appell vom 25. April 2007

Wir appellieren an die Pharmafirma Abbott

Lebensnotwendige Medikamente

Trotz zahlreicher internationaler Proteste rückt die Pharmafirma Abbott nicht von ihrer Entscheidung ab, die Zulassung von sieben neuen Medikamenten, davon eines zur HIV/Aids-Behandlung, für Thailand zurückzuziehen. Damit stellt Abbott den Zugang von vielen Tausend Aidspatienten/-innen zur verbesserten adäquaten Behandlung in Frage.

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IPPNW-Information vom 20. März 2007

Osman Murat Ülke für Zivilcourage ausgezeichnet

Clara-Immerwahr-Auszeichnung

Osman Murat Ülke, der in der Türkei konsequent für sein Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes eintritt und dafür seit Jahren extreme persönliche Nachteile in Kauf nimmt, wurde mit der Clara-Immerwahr-Auszeichnung der IPPNW ausgezeichnet. Am 3. März 2007 veranstaltete die IPPNW in Berlin eine Feierstunde mit Ülkes Stellvertreter Coskun Üskerci. Eine Woche später reiste eine IPPNW-Delegation nach Izmir, um Ülke die Auszeichnung persönlich zu überreichen. Für Ülke ist es seit Jahren unmöglich, die Türkei zu verlassen.

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IPPNW-Pressemeldung vom 26. Januar 2007

10 Festnahmen vor Atomwaffenstützpunkt

"Weißkittel" blockieren Faslane

26.01.2007 

Seit gestern protestieren Menschen aus verschiedenen Gesundheitsberufen vor dem schottischen Stützpunkt in Faslane gegen die geplante Modernisierung des britischen Atomwaffenarsenals. Heute morgen ab 5.30 Uhr blockierte eine Gruppe von 30 ÄrztInnen, Medizinstudierenden und Pflegenden das Haupttor, um den Schichtwechsel zu stören. Dabei nahmen die Polizisten zehn Demonstranten fest, die sich in ihren weißen Kitteln auf die Zufahrtsstraße gelegt hatten.

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