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Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels
Internationaler Kongress der IPPNW 2013 in Villingen-Schwenningen
27.11.2012 Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Mehr als 70 Prozent dieser Opfer werden durch Kleinwaffen getötet. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels rückt ein internationaler Kongress der IPPNW in Zusammenarbeit mit der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel” vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen in den Fokus. „Wir werden auf unserem Kongress in der Neuen Tonhalle die sozialen, psychologischen und medizinischen Auswirkungen der Produktion und des Handels mit Kleinwaffen diskutieren. Gleichzeitig wollen wir dieses Forum nutzen, um unsere weiteren Aktivitäten zu koordinieren und Perspektiven zu entwickeln, um gegen die Produktion und Verbreitung dieser Waffen vorzugehen", sagt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Helmut Lohrer.
Neben Vorträgen renommierter Experten steht dabei auch eine Protestkundgebung bei dem Kleinwaffenproduzenten Heckler & Koch in Oberdorf auf dem Programm. Der Kongress wird von der Stadt Villingen-Schwenningen unterstützt.
Mit mehreren Tausend Mitgliedern in über 60 Ländern setzt sich die IPPNW für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt ein. Für dieses Engagement wurde die gemeinnützige Organisation 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, solch eine herausragende Tagung für Villingen-Schwenningen zu gewinnen. Über alle gesellschaftlichen und politischen Grenzen hinweg setzt sich die die IPPNW seit Jahrzehnten für eine friedliche Welt ohne Waffen ein und gerne unterstützen wir als Stadt dieses beispielhafte Vorhaben", erklärt Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon.
Weitere Informationen zum Kongress gibt es im Internet unter http://www.zielscheibe-mensch.org und http://www.human-target.org
Atomausstieg in der Schweiz

Die AerztInnen für Soziale Verantwortung / zur Verhütung des Atomkriegs (PSR/IPPNW, Friedensnobelpreis 1985) Schweiz haben mit Genugtuung den gestrigen Entscheid des Ständerates in Sachen Atomausstieg zur Kenntnis genommen. Der Entscheid ist verantwortungsvoll und trägt sowohl Sicherheitsaspekten als auch neueren Erkenntnissen der biologischen Effekte niedriger Dosen ionisierender Strahlen und somit medizinischen Bedenken Rechnung. Die Schweiz folgt damit dem Beispiel Deutschlands, womit unsere beiden Länder energiepolitisch weltweit ein deutliches Zeichen setzen. Sie sind Wegbereiter für eine Zukunft der innovativen, nachhaltigen Energienutzung, der Energieeffizienz und der Ressourcenschonung.
Kein Zweifel: Super-GAU in Fukushima
IPPNW verlangt die Veröffentlichung von Plutonium-Messungen
24.03.2011 Beim Atomunfall in Fukushima handelt es sich laut dem Leiter des Münchener Otto Hug Strahleninstituts, Prof. Dr. Edmund Lengfelder, zweifellos "um einen Super-GAU mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität aus vermutlich mehreren Kraftwerksblöcken. Wegen der großflächigen Ausbreitung der Radioaktivität sind inzwischen nur noch Maßnahmen zur Eingrenzung der Strahlenbelastung möglich, aber nicht zur völligen Vermeidung."
WHO soll objektiv über gesundheitliche Gefahren informieren
Atomare Katastrophe in Fukushima
22.03.2011 Die IPPNW fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, die Bevölkerung in Japan ungeschönt und objektiv über die gesundheitlichen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe und eine mögliche Kernschmelze zu informieren. „Die WHO sollte sich jetzt für eine Evakuierung der Frauen, Kinder und der schwangeren Frauen aus den betroffenen Regionen aussprechen, weil sie besonders strahlensensibel sind“, erklärt IPPNW-Ärztin Dr. Angelika Claußen.
Wachsende Gefahr einer finalen nuklearen Pandemie
Mediziner warnen vor Folgen der Atomwaffen
Ärzte aus aller Welt haben sich am Wochenende in London zur Konferenz "Nuclear Weapons: The Final Pandemic" getroffen. Die IPPNW und das britische Katastrophen- und Konfliktforum der Royal Society of Medicine haben die Konferenz gemeinsam vorbereitet. Vor allem seit der Veröffentlichung des Pentagon-Berichts zur Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin im Jahr 2002 wächst die Gefahr eines Atomwaffenkrieges wieder erschreckend an. Bei der Konferenz ging es um die zu befürchtenden medizinischen, biologischen und klimatischen Folgen eines atomaren Infernos.

































