A- | A | A+
Drucken   Senden

Sie sind hier: www.ippnw-europe.org | de | Atomwaffen

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon unterstützt Atomwaffenkonvention

IPPNW-Arzt wird internationale Abrüstungskommission beraten

31.10.2008 

Die Idee einer "Atomwaffenkonvention" als Wegbereiter für eine atomwaffenfreie Zukunft hat weitere prominente Unterstützung erhalten: Letzte Woche sprach sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon für eine Atomwaffenkonvention aus. In seiner Rede bei einer Veranstaltung des "East-West-Institute" am 24. Oktober beschrieb er fünf Schritten zur Abrüstung. U. a. forderte Ki-Moon die Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrages (insbesondere die Atomwaffenstaaten) auf, ihre Vertragsverpflichtungen zu erfüllen und Verhandlungen mit dem Ziel der nuklearen Abrüstung aufzunehmen.

lesen ...

"Gähnendes Loch im Nichtverbreitungssystem"

Abrüstungsnetzwerk kritisiert Entscheidung der Nuklearen Lieferländer

08.09.2008 

Das internationale Abrüstungsnetzwerk Abolition 2000*, an dem die Ärzteorganisation IPPNW beteiligt ist, bedauert die Entscheidung der aus 45 Nationen bestehenden Gruppe der Nuklearen Lieferländer (NSG) vom Samstag zutiefst. Die Gruppe der Nuklearen Lieferländer hat mit einer Ausnahmegenehmigung erstmals Nuklearexporte nach Indien gestattet. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

lesen ...

Jeder kann einen Beitrag leisten

Mediziner warnt vor Atomwaffen

19.01.2008 

In seinem Vortrag im Fachbereich Medizin klärte der Australier Dr. Bill Williams von ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) über die Gefahren auf und warb für ein Engagement im globalen Netzwerk für die Abrüstung. Es sei naiv, anzunehmen, dass Atomwaffen uns schützen können, so Williams. Denn ihr Einsatz, ob zu Verteidigungs- oder Angriffszwecken, ziehe Folgen nach sich, die ein Leben auf der Erde nicht mehr zuließen.

lesen ...

"Kalte Krieger" plädieren für atomwaffenfreie Welt

Artikel im Wall St. Journal

15.01.2008 

Henry Kissinger, William Perry, Sam Nunn und George Schultz haben am 15. Januar 2008 erneut im Wall St. Journal einen Meinungsartikel veröffentlicht, in dem sie für eine atomwaffenfreie Welt plädieren. Aufbauend auf dem Artikel von Januar 2007 nennt die Gruppe zusätzlich namhafte Persönlichkeiten in der US-amerikanischen politischen Klasse, die diese Vision mit ihnen teilen.

lesen ...

Folgen eines begrenzten Atomkrieges

Hungersnöte könnten einer Milliarde Menschen das Leben kosten

13.11.2007 

Während manche Menschen glauben, dass das Ende des Kalten Krieges das Risiko eines nuklearen Konfliktes gesenkt habe, verweisen neuere Studien darauf, dass selbst ein regional begrenzter Atomkrieg unmittelbar das Leben von Zehnmillionen von Menschen gefährden könnte und unvorhersehbare klimatische Veränderungen mit sich bringen würde. Die auf einen atomaren Schlagabtausch folgenden Hungersnöte könnten einer Milliarde Menschen das Leben kosten.

Einsatzbereitschaft von Atomwaffen senken

UN-Resolution ist durch die erste Runde

02.11.2007 

Die Generalversammlung des UN-Abrüstungskomitees bestätigte am Donnerstag den 1. November 2007 eine von verschiedenen Nationen eingebrachte Resolution, die fordert, den Status der höchsten Alarmbereitschaft bei Atomwaffen weltweit zurückzusetzen. Gegen die Resolution stimmten nur die drei Atommächte Frankreich, Großbritannien und die USA. China enthielt sich wie 33 weitere Staaten. Russland nahm erst gar nicht an der Abstimmung teil.

lesen ...

IPPNW-Presseinformation vom 15. August 2007

US-Indien-Atomabkommen stoppen

Abolition 2000 appelliert an Merkel

15.08.2007 

Das globale Netzwerk "Abolition 2000" fordert Bundeskanzlerin Merkel sowie die Staatschefs aller 45 Länder, die in der Nuclear Suppliers Group (Gruppe der nuklearen Lieferländer) vertreten sind, auf, das Atomabkommen zwischen den USA und Indien zu stoppen. Ein offener Brief, der auch von der deutschen Sektion der IPPNW unterzeichnet wurde, wurde heute an die Staatschefs versandt.

lesen ...[Offener Brief]

Grundsatzerklärung zur Abrüstung

Margaret Beckett bei Carnegie-Konferenz

25.07.2007 

Margaret Beckett, damals amtierende Außenministerin Großbritanniens, hielt bei der 2007 Carnegie Nonproliferation Conference eine Grundsatzrede, bei der sie an die erfolgreiche Kampagne zur Abschaffung der Sklaverei erinnerte, zum Atomausstieg aufrief und für Großbritannien die Ergreifung technischer und politischer Maßnahmen vorsah, die zur Erreichung des Zieles eines vollständigen Atomausstiegs nötig seien.

lesen ...

Ich kann mir eine atomwaffenfreie Zukunft vorstellen

I CAN - für die Abschaffung aller Atomwaffen

30.04.2007 

Die IPPNW hat eine große internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) gestartet. Der Start fand während der Staatenkonferenz zum Nichtverbreitungsvertrages (NVV) in Wien statt. Die zentrale Forderung der Kampagne: Die umgehende Verhandlung einer Nuklearwaffenkonvention, die es verbietet Nuklearwaffen zu entwickeln, zu testen, zu transportieren, zu lagern oder anzuwenden. 

lesen ...