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IPPNW Presseinformation vom 7. August 2006

Fast-Unfälle in deutschen Atomkraftwerken

Eine Chronik aus 30 Jahren

07.08.2006 

Ebenso wie im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ein Kurzschluss außerhalb der Anlage einen Beinahe-GAU auslöste, ist auch vor knapp 30 Jahren ein externer Kurzschluss die Ursache für den Großunfall und Totalschaden von Block A des deutschen Atomkraftwerks Gundremmingen gewesen. Am 13. Januar 1977 kam es in den beiden abführenden Stromleitungen dieses Akws nach einem Kälteeinbruch und einem Blitzschlag zu Kurzschlüssen, so dass das Atomkraftwerk seinen Strom nicht mehr ableiten konnte. Aufgrund von mehreren Fehlern in der Steuerung des Atomkraftwerks kam es zur Schnellabschaltung, was zu einem schnellen Druckanstieg und zur Dampfabblasung ins Reaktorgebäude führte und in Folge dessen zu Rissen in Sicherheitsventilen und Rohrleitungen.

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IPPNW-Presseinformation vom 24. April 2006

20 Jahre Tschernobyl

IPPNW fordert Ausstieg aus Atomenergie

24.04.2006 

Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nun ist 20 Jahre nach dem Unglück ein Streit über die Opferzahlen entbrannt. Verschiedene neuere Studien - unter anderem von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz - kommen zu demselben Ergebnis: Genaue Zahlen gibt es nicht, gerechnet wird mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Krebs- und anderen Erkrankungen.

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Presseerklärung der IPPNW Schweiz

Radioaktive Gesundheits- schäden verjähren nicht

IPPNW-Sektion Schweiz

24.04.2006 

Die Explosion des Reaktors im Kernkraftwerk Tschernobyl vom 26. April 1986 hat die Welt für immer verändert. Mit dem SuperGAU begann für Millionen Menschen eine neue Zeitrechnung. Der Wind schickte die todbringende radioaktive Wolke rund um die Welt. Seither fordert die grösste industrielle Katastrophe aller Zeiten Jahr für Jahr mehr Opfer in den verstrahlten Gebieten. In der Ukraine sind weit mehr als 2´500´000 Menschen als Tschernobylopfer anerkannt. In Weissrussland hat sich die Geburtenrate seit 1986 halbiert und die Todesrate nahm um 50% zu

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IPPNW-Presseinfo vom 6. April 2006

Nur 50 Tote durch Tschernobyl?

Studie widerlegt absurde Zahlen der IAEO

06.04.2006 

Eine heute vorgelegte Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) Lügen gestraft, weniger als 50 Menschen seien infolge des Super-GAUs von Tschernobyl gestorben (Presserklärung der IAEO vom 5.9.2005). Bei den von der IAEO vorgelegten Zahlen lassen sich gravierende Unstimmigkeiten nachweisen. Die jetzt von IPPNW und GfS vorgelegte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls.

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IPPNW Schweiz

Rethinking Nuclear Energy after September 11

Das Buch zum Kongress ist publiziert!

06.11.2004 

Der IPPNW Global Watch Report präsentiert eine repräsentative Auswahl von Referaten, gehalten von Wissenschaftlern, Politikern und Mitgliedern von NGO`s anlässlich des im Titel erwähnten PSR/IPPNW-Symposiums in Basel. Die Auswertungen und Analysen ergeben einen vertieften Einblick bezüglich aktuellen Sicherheitsstandards von Atomanlagen. Die Kernenergiepolitik von Japan und einigen europäischen Ländern, bereits erstellte Ausstiegsszenarien aus der Kernenergie, kommen ebenso zur Sprache wie die Analyse einiger ernster Unfälle in Tokaimura (Japan) und Tschernobyl (Ukraine).

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